Forschung zum Anfassen: Rund 500 Besucher*innen bei der Langen Nacht der Forschung 2026 an der SFU
Bei der Langen Nacht der Forschung, die am Freitag, den 24. April österreichweit stattfand, war die SFU wieder mit einem vielfältigen und spannenden Programm vertreten. Das breitgefächerte Angebot an Vorträgen, Workshops und interaktiven Mitmachstationen aus allen vier Fakultäten lockte an die 500 Besucher*innen an und sorgte für volle Hörsäle und regen Andrang bei den Stationen.
Die Vortragenden durften sich nicht nur über gut gefüllte Räume, sondern auch über ein interessiertes und engagiertes Publikum freuen, das mit spannenden Fragen für lebendige Diskussionen sorgte. Im Rahmen der Podiumsdiskussion wurde angeregt über die Vorteile des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz in der psychischen Gesundheitsversorgung sowie auch über Risiken aus medizinischer, rechtlicher und ethischer Perspektive diskutiert.
Besondere Highlights für die zahlreich teilnehmenden Kinder waren das Anlegen eines echten Gipsverbands bei einem Teddybären und die Begegnung mit Therapiehund Campino, der für viel Begeisterung sorgte. Das eigenständige Ausprobieren medizinischer Fertigkeiten wie Wiederbeleben, chirurgisches Nähen und Knochenbohren oder das Testen der eigenen Lungenfunktion sprachen Jung und Alt gleichermaßen an. Großen Zuspruch fanden auch die Mitmachstationen im MED Forschungslabor und im Freud CanBeLab, wo man etwa die Hitzebeständigkeit von Enzymen testen oder die faszinierenden Fähigkeiten unseres Gehirns bestaunen konnte.
Auch die Workshopangebote stießen auf großes Interesse: Während sich Kinder und Jugendliche spielerisch mit Themen wie Demokratie und Rechtssystem auseinandersetzten, bot ein kunsttherapeutischer Workshop Erwachsenen die Möglichkeit, sich kreativ auszudrücken.
Die Lange Nacht der Forschung zeigte wieder eindrucksvoll, wie groß das Interesse an wissenschaftlichen Themen in der Gesellschaft ist und wie wichtig es ist, Forschung verständlich und erlebbar zu vermitteln. Die SFU präsentierte sich als lebendiger Ort des Dialogs und der interdisziplinären Zusammenarbeit, der nachhaltig dazu beiträgt, Wissenschaft greifbar zu machen, Berührungsängste abzubauen und insbesondere junge Menschen für die Welt der Forschung zu begeistern. Hier finden Sie das SFU Programm der LNF 2026 (pdf).
Der lebendige Austausch und der große Andrang sorgten sowohl bei den Besucher*innen als auch bei den Mitwirkenden für spürbare Freude und Begeisterung. Wir bedanken uns für das große Engagement aller Beteiligten und freuen uns über die durchwegs positive Resonanz!
Einige Impressionen: