Die Forschungsperspektive der Psychotherapieforschung umfasst ein breites Spektrum, das in Anlehnung an Kriz den Schwerpunktbereichen der Effektivitäts- und Evaluationsforschung, der Prozessforschung und der Grundlagenforschung zugeordnet werden kann (Kriz, 2004).

Dabei ergeben sich naturgemäß fruchtbare Überschneidungen zwischen diesen Schwerpunktbereichen. Zugleich ist der Forderung von Orlinsky nach einer Erweiterung eines vorherrschend biomedizinisch geprägten Forschungsparadigmas um die biografischen, soziokulturellen und politisch-ökonomischen Rahmenbedingungen der Psychotherapie und deren Wirkweise in der Psychotherapie Rechnung zu tragen, wozu es der Entwicklung von Forschungsmethoden, die dem Forschungsgegensand in seiner Komplexität angemessen sind, bedarf (Orlinksy, 2008). Somit ist die Dreifachpassung „Patient – Therapeut – Verfahren“ in der Psychotherapie im Kontext der Psychotherapiewissenschaft eine weitere Passung hinzuzufügen, nämlich die Passung von Forschungsgegenstand und Forschungsmethodik. Dies legt eine Integration von störungsspezifischen und allgemeinen Ansätzen nahe.

Die Vernetzung von Wissenschaft und Profession im Rahmen der Psychotherapie ist bekanntlich ein schwieriges Unterfangen, die Beziehung von Psychotherapeuten zur Psychotherapieforschung problematisch, wie bereits in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts berichtet(vgl (Jaeggi, 1994).

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