Mi07. DezPressekonferenz: Gründung des Instituts für PsychosomatikMittwoch, 07. Dezember 2016, 10:00  Termin in Kalender eintragen

Pressekonferenz: Gründung des Instituts für Psychosomatik an der Medizinischen Fakultät der Sigmund Freud Privatuniversität (SFU) Wien

Zeit:    Mittwoch, 07. Dezember 2016, 10.00 Uhr
Ort:    Sigmund Freud Privatuniversität, Raum 1002/1. OG,  Freudplatz 1, 1020 Wien

Teilnehmer:
Univ.-Prof. Dr. Kurt Huber, Dekan für Forschung der medizinischen Fakultät
Univ.-Prof. Dr. Christiane Eichenberg, Leitung des Instituts für Psychosomatik
Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Alfred Pritz, Rektor

Unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Christiane Eichenberg und Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Lalouschek gründet die Sigmund Freud Privatuniversität das Institut für Psychosomatik an der Medizinischen Fakultät der SFU Wien.

„Das Institut weist sich u.a. durch seine enge Kooperation mit den Fakultäten für Psychologie und Psychotherapiewissenschaft im Sinne einer interdisziplinären psychosomatischen Grundlagen- und Anwendungsforschung aus“, so Rektor Prof. Pritz.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte und –projekte sind:
1. Psychosomatik in den klassischen medizinischen Fächern
Die Relevanz psychosomatischer Forschung und Praxis wird im ersten Beispiel an der Kardiologie dargelegt. Konkretes Projekt: Tako Tsubo in Kooperation mit Univ.-Prof. Kurt Huber, Wilhelminen-Spital Wien.

2. Trauma und Psychosomatik
Die psychotraumatische Ätiologie psychosomatischer Erkrankungen sowie auch psychotraumatische Folgen (psycho-)somatischer Erkrankungen (z.B. nach Diagnosestellung) werden systematisch in einem Herausgeberwerk mit namhaften Wissenschaftlern aus Psychotraumatologie und Psychosomatik zusammengestellt.

3. E-(Mental)Health
Die Chancen des Einsatzes moderner Medien in der Versorgung psychosomatischer Patienten sowie die potenziell psychosomatischen Auswirkungen moderner Mediennutzung werden in verschiedenen Projekten untersucht (z.B. zum Nutzen von Serious Games in Prävention und Behandlung adipöser Kinder und Jugendlicher; Online-Versorgungsangebote für ältere Depressive mit häufig somatischen Komorbiditäten).

Eine zweite Pressekonferenz mit Berichten über den Verlauf der Forschungsprojekte ist im März 2017 geplant.

Pressemitteilung (pdf)