Newsletter Forschung No. 17, Februar 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,

Wie im letzten Newsletter Forschung und in den Forschungsmeetings bereits angekündigt, ist die strategische Ausrichtung und die strukturelle Neuaufstellung des VR Forschung angelaufen. Es wurde an jeder Fakultät ein*e Vizedekan*in Forschung installiert, die im Team mit der Vizerektorin Forschung die Leitung der Forschungsagenda der SFU wahrnehmen.

Univ.-Prof. Dr. Kurt Huber, Fakultät für Medizin, ist auch 2019, wie schon in den Jahren davor seit 2015, zum Highly Cited Researcher ausgezeichnet worden, diesmal mit SFU-Affiliation – Wir gratulieren!

In diesem Newsletter dürfen wir außerdem eine Nachlese zum Branch Meeting am 13.12.2019 mit außerordentlich interessanten Beiträgen bringen.

Bemerkenswerte Ergebnisse erwarten wir vom neuen Forschungsschwerpunkt „Umweltängste“ von Univ.- Prof. Dr. Bernd Rieken und Mag. Paolo Raile.

Besonders erfreulich sind die Publikationen aus der Ambulanzforschung, die in diesem Newsletter kurz vorgestellt werden. Weiters werden die aktuellen Zahlen zu den SFU Publikationen im laufenden akademischen Jahr berichtet.

Wir wünschen allen Kolleg*innen ein erfolgreiches Sommersemester!

Univ.-Prof.in Dr.in Brigitte Sindelar | Vizerektorin Forschung
Doris Krammer-Stehlik | Assistentin der Vizerektorin Forschung

Februar 2020


1. Vizerektorat Forschung – Strukturelle Neuerung

Die fortschreitende Entwicklung der SFU von einer Spartenuniversität zur Schwerpunktuniversität vergrößert und erweitert die Anforderungen an die Leitung im Bereich Forschung. Um diesen Anforderungen gerecht werden zu können, wurden an jeder Fakultät Vizedekan*innen Forschung installiert, die im Team mit der Vizerektorin Forschung die Leitung der Forschungsagenda der SFU wahrnehmen. Damit wird ein Leitungsteam der Forschung gebildet, das unter der kollegialen Führung der Vizerektorin Forschung für die Entwicklung und Umsetzung der strategischen Forschungsplanung und das Qualitätsmanagement in der Forschung zuständig ist. Die Aufgaben der Vizedekane entsprechend denen in der Verfassung der SFU und im Weiteren in der Geschäftsordnung des Rektorats definierten Aufgaben eines*r Vizerektor*in Forschung auf Fakultätsebene, jeweils auch die Standorte ihrer Fakultät umfassend.

An der Fakultät für Psychotherapiewissenschaft wird weiterhin Frau Assoz Prof.in Dr.in Kathrin Mörtl, an der Fakultät für Medizin Univ.-Prof. Dr. Kurt Huber als Vizedekan*in Forschung tätig sein. An der Fakultät Psychologie wurde Ass.-Prof.in Dr.in Nora Ruck, an der Fakultät für Rechtswissenschaften Univ.-Prof. Dr. Konrad Lachmayer als Vizedekan*in Forschung eingesetzt

2. Univ.-Prof. Dr. Kurt Huber: 2019 wieder „highly cited researcher”

Univ.-Prof. Dr. Kurt Huber, Vizedekan für Forschung an der Fakultät für Medizin, hat auch für das Jahr 2019 die Auszeichnung „Highly Cited Researcher“ auf dem Gebiet „Clinical Medicine“ nach Thomson&Reuters/Clarivate, erhalten, wie bereits in den Jahren seit 2015. Diesmal ist die SFU MED als Affiliation genannt. Nur drei Experten in Österreich haben diese Auszeichnung im Bereich „clinical medicine bekommen, zwei davon von der MUW, und Prof. Huber aus der SFU MED und dem KAV.

Prof. Hubers Publikationsoutput liegt bei einem aktuellen Impact Factor (IF) von >4000 und einem Hirsh (citation) factor according to Web-of-Science=84. Seit November 2019 ist Prof. Huber gewählter Präsident des Österreichischen Herzfonds. Ab März 2020 ist er gewählter „president elect“ der “Association for Acute Cardiovascular Care” der ESC (European Society of Cardiology) (2020-2022, von 2022-2024 wird er deren Präsident sein.

Wir gratulieren zu diesen enormen wissenschaftlichen Erfolgen!

3. Nachlese zum Branch Meeting am 13.12.2019

Im Anschluss an das letzte Branch Meeting im vergangenen Dezember darf ich zum Nachlesen eine Kurzzusammenfassung der präsentierten Beiträge geben:

Beiträge:
– Research Cluster „Ressentiments“; Project “SFUrope”
Präsentiert von: Dr.in Sara Paloni (sara.paloni@sfu.ac.at)
Attitudes and emotions of SFU students and academic staff in 5 European countries

SFUrope ist ein Lehrforschungsprojekt zu Einstellungen und Emotionen von SFU-Studierenden und akademischen Mitarbeiter*innen an allen Standorten der SFU und damit in fünf europäischen Ländern, das von Univ.-Prof. Dr. David Becker (SFU Berlin) geleitet und von Dr.in Sara Paloni (SFU Wien) mit Unterstützung des Instituts für Statistik (Fakultät Psychologie/SFU Wien) durchgeführt wird.

Das Projekt gliedert sich in drei Phasen:

Phase 1 besteht aus einer Online-Umfrage, die die Einstellungen und Emotionen von Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen aller Fakultäten an allen Orten der Durchführung der SFU in Bezug auf drei Themenbereiche untersucht: (1) Europa, (2) Nationale Identität und (3) SFU.

In Phase 2 werden die Daten an alle Orte der Durchführung übermittelt und in den dafür passenden Lehrveranstaltungen quantitativ und qualitativ bearbeitet. Die Ergebnisse dienen als Impuls für Gruppendiskussionen in Theorie- und Methodenkursen und für weitere Forschungsprojekte an den Standorten.

In Phase 3 treffen sich je zehn Studierende von jedem Standort der SFU (insgesamt 50 Studierende) für drei Tage in der Friedensburg Schlaining (Burgenland/Österreich) zu einer Herbstschule. Gemeinsam werden sie die Forschungsergebnisse und die Forschungsprozesse präsentieren und diskutieren. Am letzten Tag haben die Studierenden die Möglichkeit, diese Ergebnisse mit Experten aus der Geschichts- und Friedenswissenschaft zu besprechen.

SFUrope fördert den Aufbau eines transnationalen Forschungsnetzwerks, hilft bei der Entwicklung und Diskussion verschiedener methodischer Ansätze und schafft gleichzeitig einen Pool von Forschungsdaten in Bezug auf ein entscheidendes Thema. SFUrope will einen Prozess erleichtern, in dem Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter der SFU gemeinsam über Europa und die national-kulturellen Kontexte ihrer akademischen Laufbahn nachdenken.

– Research Project: „Family Purpose in the 21st Century“

Präsentiert von: Assoc Prof. Dr. Tarek el Sehity (Tarek.el-Sehity@sfu.ac.at)

Das Projektteam bestehend aus dem Projektleiter Assoc Prof. Kendall Cotton Bronk, PhD (Claremont Graduate University), Assoc Prof. Dr. Tarek el Sehity (SFU Wien), Berater Prof. Heinrich Liechtenstein, PhD, Prof. William Damon (Stanford University) und Prof. Anne Colby (Stanford University), führt eine empirische Studie durch, die die Bedingungen untersucht, unter denen sich Familienvermögen entwickeln und an künftige Generationen weitergegeben werden. Die Studie erforscht, was die Gespräche innerhalb der Familien bezüglich des Familienvermögens thematisch beinhalten, wer diese Inhalte thematisiert und welche Auswirkungen sie auf Familienmitglieder haben. Das Projekt ergründet, wie diese außerordentlich vermögenden Familien ihre Ressourcen auf sozial vorteilhafte Weise verwalten, und wie diese Familien das weitere Gedeihen auch für die nachfolgenden Generationen sicherstellen.

– Update zu Forschungsprojekten der Psychotherapiewissenschaft

Präsentiert von: Univ.-Prof. Dr. Brigitte Sindelar (brigitte.sindelar@sfu.ac.at)

Forschungsschwerpunkt: Seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen: Protektive Faktoren, Resilienzfaktoren, Vulnerabilitätsfaktoren
In den Jahren 2011 bis 2017 wurden an den psychotherapeutischen Ambulanzen für Kinder und Jugendliche der Sigmund Freud PrivatUniversität in Wien mehr als 2700 Kinder und Jugendliche zur psychotherapeutischen Behandlung vorgestellt. Die häufigsten Gründe für die Anmeldung waren Lern- und Schulschwierigkeiten (über 53 Prozent), Störungen des Sozialverhaltens (über 50 Prozent), gefolgt von Angst (über 28 Prozent), Aggression (über 23 Prozent) und Depression (über 20 Prozent). Diese Zahlen untermauern ein Faktum: körperliche Kinderkrankheiten haben in der westlichen Welt ihre Bedrohlichkeit verloren, Störungen der sozialen, emotionalen und kognitiven Entwicklung als „neue Kinderkrankheiten“ deren Platz eingenommen. In diesem Forschungsprojekt wird das vorliegende Datenmaterial zur emotionalen, sozialen und kognitiven Entwicklung, wie z.B. zu Schwangerschaft und Geburt, körperlichen Erkrankungen, Trennung bzw. Scheidung der Eltern, körperlicher und/oder psychischer Erkrankung der Eltern sowie Daten zu früher Fremdbetreuung, Migration, Geschwisterposition, Bildungsniveau und beruflicher Situation der Eltern u.v.m. analysiert. Ziel dieses umfangreichen Forschungsprojekts ist es, Risikofaktoren bzw. die Resilienz fördernde Faktoren für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen herauszuarbeiten, die Schlussfolgerungen für präventive Maßnahmen ermöglichen.

Ein Forschungsthema in diesem Schwerpunkt widmet sich der frühen Fremdbetreuung und deren Auswirkung auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Eingebunden sind zwei psychotherapiewissenschaftliche Dissertationen.

Im Rahmen dieses Forschungsschwerpunkts entstand die erste Publikation aus der Ambulanzforschung (siehe auch 5.)
Forschungsschwerpunkt: Der psychotherapeutische Prozess: Problemfelder der psychotherapeutischen Behandlung
Forschungsprojekt: Bedrohung Patient
Eine quantitative empirische Untersuchung zu aggressivem Patient*innenverhalten im psychotherapeutischen Einzelsetting.
Unter Mitarbeit von Mag.a Carmen Auer
Mittels online-Fragebogen konnten Daten von 625 Psychotherapeut*innen gewonnen werden und hinsichtlich des Einflusses von Patient*innenvariablen Geschlecht, Alter und Diagnose und den dem*der Psychotherapeut*in zugehörigen Variablen des Alters, des Geschlechts, der Berufserfahrung, der psychotherapeutischen Methode analysiert werden. Die Untersuchung ist abgeschlossen, die Publikation in Vorbereitung.
Forschungsprojekt: Wenn der Prozess misslingt – empirische Studie zu Therapieabbrüchen
Eine erste quantitative Studie zum Psychotherapieabbruch durch den*die Patient*in wurde von MMag.a Katharina Janowitz im Rahmen ihrer Abschlussarbeit des Studiums der Psychotherapiewissenschaft durchgeführt. MMag.a Lisa Winter, stellvertretende Leiterin der psychotherapeutischen Ambulanz für Erwachsene der SFU, setzt die Forschung zum Therapieabbruch nun in einem qualitativen Forschungsdesign fort. Dieses Forschungsprojekt ist zugleich eine Maßnahme der Qualitätssicherung in der Ambulanz.

– Research Project: iFEMPOWER: Interactive and mentorship based FEMale emPOWERment in the field of entrepreneurship

Präsentiert von: Dr. Erzsebet Toth (erzsebet.toth@sfu.ac.at)

ifempower ist ein vom Erasmus+-Programm der Europäischen Union mitfinanziertes Projekt mit 9 Partnern aus 7 europäischen Ländern. ifempower möchte Frauen dazu befähigen, sich in der Selbständigkeit und im Unternehmertum zu engagieren, insbesondere in KMUs. Basierend auf einer vorbereitenden Forschung über die Rolle von Frauen in europäischen KMUs, die die Hauptrollen, Hindernisse, Lücken und Marktbedürfnisse untersucht, wird das Projekt ein Modul für Universitätsstudenten ausarbeiten, das sie dabei unterstützen kann, ihr Wissen über unternehmerische Themen zu erweitern, indem es praktische Schulungen anbietet, um ihr Engagement in der Selbständigkeit und im Unternehmertum zu fördern. Dieses Projekt begann im September 2018 und wird drei Jahre dauern. Es steht unter der Leitung des HÉTFA-Forschungsinstituts Ungarn.

– Research-Project: Theorie, Praxis und Konsequenzen der Operativen Psychologie (FWF-funded)

Präsentiert von: Ass.-Prof. Dr. Dr. Martin Wieser (martin.wieser@sfu-berlin.de)

Dieses Projekt beleuchtet Theorie und Praxis der „Operativen Psychologie“ in der DDR. Begriffliche und theoretische Wurzeln, die fachliche Entwicklung und die praktische Anwendung psychologischen Wissens in der Personalauswahl und Ausbildung, der Planung und Durchführung von antikapitalistischer Propaganda und die Methoden der „Zersetzung“ werden analysiert.
Das Forschungsprojekt wurde im Jänner 2019 beim FWF eingereicht und im November 2019 akzeptiert.

4. Forschungsschwerpunkt PTW: Umweltängste

Forschungsprojekt „Eco Anxiety“ – Angst vor dem Klimawandel. Psychotherapiewissenschaftliche und ethnologische Zugänge Univ.-Prof. Mag. DDr. Bernd Rieken und Mag. Paolo Raile Dieses Projekt untersucht die sogenannten Eco-Anxieties mit besonderem Fokus auf die Angst vor dem Klimawandel und dessen Folgen. Im Rahmen des Projekts wird ein Fragebogen entwickelt, der an der Universitätsambulanz der Sigmund-Freud-PrivatUniversität sowie als Online-Survey über verschiedene Kanäle verbreitet wird. Ergänzend werden qualitative Interviews geführt sowie Äußerungen in Online-Foren sowie sozialen Netzwerken zum Klimawandel im Hinblick auf die Einstellungen der Personen zu diesem untersucht.
Das Projekt wurde beim österreichischen Klima- und Energiefonds zur Förderung eingereicht.

 

5. Forschungsstätte psychotherapeutische Ambulanzen

Erfreulicherweise hat sich die Datendokumentation in den Ambulanzen so weit verbessert, dass erste Forschungsarbeiten durchgeführt werden können:

Studie: Migration background – potential risk for mental health? .

Mag. a Maria Gren, BA. BA ging in ihrer Studie der Forschungsfrage nach, inwiefern das biographische Detail des Migrationshintergrundes ein Prädiktor psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen von Bedeutung ist. Dazu wurden die Daten, die in den psychotherapeutischen Ambulanzen der SFU für Kinder und Jugendliche zwischen 2014 und 2018 routinemäßig systematisch erhoben wurden, einer statistischen Analyse unterzogen. Im verfügbaren Datensatz von 3.222 kindlichen und jugendlichen Patient*innen finden sich 796 Kinder und Jugendliche (3 bis 17 Jahre) mit Migrationshintergrund. Der Datensatz enthält biographische und sozidemographische Informationen sowie die Diagnose nach ICD 10. Die fundierte statistische Analyse der Daten erbringt das Resultat, dass Migrationshintergrund und auch das Alter bei Migration keine Signifikanz als Prädiktor für psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen erreicht.

Der Artikel zu dieser Studie von Mag.a Maria Gren wurde von der Zeitschrift KAIROS zur Publikation angenommen. (Die psychotherapiewissenschaftliche Zeitschrift “KAIROS” – Slovenska revija za psihoterapijo (SFU Ljubljana) wurde 2017 in die internationale Zitationsdatenbank Scopus aufgenommen. Alle Ausgaben von KAIROS sind open access unter http://www.skzp.si/kairos/ verfügbar.)

Forschungsprojekt: Zur Epidemiologie psychischer Störungen: Eine quantitative empirische Studie

Univ. -Prof. Dr. Brigitte Sindelar, Jan Aden MSc., Florian Knasmüller, BSc., Mag. Manfred Reisinger

Dieses Forschungsprojekt widmet sich einer epidemiologischen Fragestellung, durchgeführt mit Daten, die an der psychotherapeutischen Ambulanz der Sigmund Freud Privatuniversität über einen Zeitraum von neun Jahren als Teil der Aufnahme- und Anmeldungsprozedur erhoben wurden. Ziel des Forschungsprojekts ist die Beantwortung der Frage, ob sich aus den Daten Typologien von Menschen, die wegen psychischer Störungen psychotherapeutische Behandlung in Anspruch nehmen, identifizieren lassen, um daraus Schlussfolgerungen für Maßnahmen zur seelischen Gesundheitsvorsorge ableiten zu können.

Die Publikation ist in Vorbereitung.

Die Studie wird auf der 3. Tagung der Koordinationsstelle Psychotherapieforschung: „Psychotherapieforschung. Aktuelle Entwicklungen in Versorgung und Ausbildung“ am 16. Oktober 2020 in Wien präsentiert werden.

6. Ad Publikationen

6.1 Zugriffsstatistik 2019: SFU Forschungsbulletin

Die Zugriffsstatistik des Forschungsbulletin von 1.1.2019 bis 31.12.2019 hat ergeben: Die Seite wurde 9.319 mal aufgerufen, pro Sitzung wurden 3,06 Seiten besucht. Die durchschnittliche Sitzungsdauer betrug 2:19 Minuten. Die geographische Verteilung der Besucher*innen:

6.2 Ankündigung: Artikelserie im Forschungsbulletin:

Statistik in der Psychotherapieforschung

Jan Aden MSc und Anastasiya Bunina MSc, Institut für Statistik der Fakultät Psychologie, starten mit der kommenden Ausgabe des SFU-Forschungsbulletins eine neue Artikelserie, in der die wichtigsten statistischen Verfahren, die im Rahmen der quantitativen Psychotherapieforschung Anwendung finden, behandelt werden. In jeder Ausgabe wird ein anderes statistisches Verfahren beschrieben, wobei Hinweise für die Forschungspraxis im Vordergrund der jeweiligen Abhandlung stehen. Die Beiträge werden mit dem Anspruch verfasst, dass die Inhalte auch für „NichtStatistikerInnen“ verständlich bleiben und für die eigene Forschung so leichter nutzbar gemacht werden können. Der erste Artikel wird sich mit der angemessenen Anwendung des t-Tests für unverbundene Stichproben sowie dem Welch- und Man-Whitney-U-Test befassen. (Jan Aden: Institut für Statistik, jan.aden@sfu.ac.at)

6.3 Ankündigung: einer neue Rubrik im Forschungsbulletin:

UP! – UP AND COMING SCIENTISTS

Redaktionelle Betreuung: Dr.in Sara Paloni, sara.paloni@sfu.ac.at

Das Forschungsbulletin der SFU eröffnet mit Herbst 2020 eine neue Rubrik: UP! UP AND COMING SCIENTISTS. Studierende und Early Stage Researchers aller SFU-Fakultäten und Standorte können in dieser Rubrik ihre Abschlussarbeiten und Forschungsprojekte in Form eines wissenschaftlichen Artikels publizieren. Dabei können erste Erfahrungen gesammelt werden, was beim Verfassen eines wissenschaftlichen Artikels alles beachtet werden muss – von einem gelungenen Aufbau des Artikels bis zum Prozess des Peer-Reviewing.

Haben Sie Fragen oder bereits Vorschläge für einen Artikel, dann schreiben Sie an: sara.paloni@sfu.ac.at.

6.4 Zugriffsstatistik 2019: Zeitschrift für freie psychoanalytische Forschung und Individualpsychologie

Die Zugriffsstatistik der Zeitschrift für freie psychoanalytische Forschung und Individualpsychologie von 1.1.2019 bis 31.12.2019 hat ergeben, dass die Seite 10.833 mal aufgerufen wurde. :

6.5. Stand Publikationsoutput

Die Auswertung der Publikationsdatenbank für das laufende Studienjahr (ab 01.09.2019, Stand 22.2.2020) hat die folgenden Ergebnisse gebracht:

Anzahl der Publikationen – Auswertung nach Fakultäten

 

7. Students‘ Research Award

Der Students‘ Research Award wird pro Semester an fünf Studierende vergeben, die in Form von Vorträgen oder Posterpräsentationen Beiträge auf wissenschaftlichen Tagungen und Kongressen geleistet haben oder eine wissenschaftliche Publikation erstellt haben. Der Research Award wird mit einer Studiengebührenreduktion von € 500,- im Folgesemester belohnt. Die Betreuung des Students‘ Research Award erfolgt durch Frau Dr.in Erzsebet Tóth und Frau Mag.a Eva Wimmer. Einreichungen aller Fakultäten und Standorte sind willkommen (studentresearchaward@sfu.ac.at ).