Der Vortrag ist abgesagt; ein Ersatztermin wird – sobald verfügbar – hier veröffentlicht.

  • Vortrag mit Dirk Schindelbeck am 01.12.2021, 18 Uhr an der SFU Wien, Freudplatz 1
  • Die Raumnummer entnehmen Sie bitte den Bildschirmen im Haus

Die Inflation der Jahre 1914 bis 1923 traf die Verliererstaaten des Ersten Weltkriegs Deutschland und Österreich besonders hart. Schon während des Krieges war schon bald das zu Rüstungszwecken eingeschmolzene Münzgeld aus dem Verkehr verschwunden, sodass Städte und Gemeinden versuchten den Kleingeldmangel durch Ausgabe eigenen Papiergeldes aufzufangen. Doch die vielen unterschiedlich bedruckten Scheine führten schnell zur Bildung eines Sammlermarkts. Da jeder nicht eingelöste Schein ein Reingewinn für die Stadtkasse bedeutete, wollte jede Gemeinde möglichst attraktives Notgeld ausgeben.
Wie man in Deutschland und Österreich auf lokaler Ebene dabei vorging sowohl im Wettlauf um die Gunst der Sammler als auch im Bestreben mit der rapiden Geldentwertung Schritt zu halten, zeigt der Vortrag anhand reichen Quellen- und Bildmaterials.  

Abbildungen:

90 Heller Schein aus Schwaz/ Tirol (A- und B- Seite) vom Januar 1921


75 Pfennig Schein aus Neustadt/Mecklenburg von 1922