Im Jahr 2020 hat die Sigmund Freud PrivatUniversität den im Gesetz vorgesehenen Antrag zur Re-Akkreditierung bei der zuständigen Behörde, der Agentur für Qualitätssicherung und Akkreditierung Austria (AQ), eingereicht: Alle Studiengänge bis auf den Masterstudiengang Humanmedizin wurden nunmehr neuerlich zugelassen. Die Punkte, die von der AQ gegen eine Re-Akkreditierung dieses Masterstudienganges vorgebracht wurden, konnte die Leitung der SFU bereits vor der Entscheidung in einer Stellungnahme entkräften. Weil diese von der AQ bedauerlicherweise ignoriert wurde, werden wir im nächsten Schritt den Bescheid beim Bundesverwaltungsgericht bekämpfen. Parallel dazu werden wir neuerlich die Akkreditierung beantragen. Da die SFU in naher Zukunft sämtliche Auflagen erfüllen kann, sehen wir beiden Verfahren gelassen entgegen.

Was heißt das für unsere Studierenden?
Wer bereits im Masterstudiengang Humanmedizin ist, kann diesen wie geplant abschließen.
Die Studierenden im Bachelorstudiengang Humanmedizin sind zunächst ebenso wenig betroffen; für alle, die im Sommersemester 2023 ihr Studium abschließen, arbeiten wir an einer Lösung, bis wir den Masterstudiengang wieder ohne Einschränkung anbieten können.
Die Studierenden aller anderen Studiengänge sind von dem Verfahren nicht betroffen; sie können wie bisher weiter studieren.

Mittlerweile wurde beim Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde gegen den Bescheid der AQ Austria eingebracht. Diese stützt sich u.a. auf zwei Gutachten aus Deutschland, die unabhängig voneinander zu dem Schluss kommen, dass die Aberkennung der Akkreditierung sachlich nicht gerechtfertigt ist. Wir informieren Sie an dieser Stelle, sobald es Neuigkeiten aus diesem Verfahren gibt.  

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen unter  der Telefonnummer +43 1 798 40 98-600 oder per E-Mail  an rektorat@sfu.ac.at zur Verfügung.

FAQ des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung zum Akkreditierungsverfahren der Sigmund Freud Privatuniversität (SFU)
https://www.bmbwf.gv.at/Themen/HS-Uni/Aktuelles/20221223.html

Univ.-Prof. Dr. Alfred Pritz, Rektor

Aktualisiert am 18.01.2023