Mitarbeit in einem Forschungsprojekt der Fakultät für Psychologie

Wer vor der BA- oder MA-Arbeit steht, hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten: entweder eigenständig ein Thema zu wählen und eine*n Betreuer*in zu finden, der*die bereit ist, dieses zu betreuen, oder die Mitwirkung in einem Forschungsprojekt.

Zwar ist das im ersten Schritt vielleicht nicht das Herzensthema, das man schon immer untersuchen wollte, aber vielleicht findet sich ja eines, das dennoch sehr gut passt. Und dafür hat die Mitwirkung in einem Forschungsprojekt auch eine Reihe von Vorteilen:

  • Man bekommt Einblick in „echten“ Forschungsalltag.
  • Üblicherweise ist das Thema schon gut vorbereitet, d.h. es ist bereits grundlegende Forschungsliteratur vorhanden und es wurden bereits methodische Vorüberlegungen, teilweise sogar Planungen gemacht, welche die Qualität der Abschlussarbeit verbessern.
  • Die Betreuung ist deutlich intensiver, da der*die Betreuer*in selbst mehr Zeitressourcen und großes Interesse an dem Thema hat.
  • Ein großes Plus ist das Arbeiten im Team: Im Gegensatz zum unabhängigen Schreiben am eigenen Thema gibt es bei einem Forschungsprojekt regen und anregenden inhaltlichen und methodischen Austausch. Darüber hinaus ist es häufig so, dass mehrere Personen an der Erhebung mitwirken und damit bei gleichem Aufwand pro Person im Gesamtprojekt deutlich mehr Daten zur Verfügung stehen, was mehr Einsichten ermöglicht und somit zu besseren Ergebnissen führt.
  • Die eigenen Forschungsergebnisse sind nicht nur für die Schublade verfasst, sondern tragen zu größeren Forschungsvorhaben bei.
  • Bei entsprechendem Engagement besteht häufig die Möglichkeit, wissenschaftliche Konferenzen zu besuchen und/oder bei wissenschaftlichen Publikationen mitzuarbeiten.

Was Studierende dazu sagen…

Alex hat seine BA-Arbeit im Rahmen des Forschungsprojekts „Lebensqualität für Schmetterlingskinder“ geschrieben.

„Ich habe durch meine Mitarbeit bei dem Projekt viel gelernt. Durch die enge Betreuung habe ich durchgehend Feedback für meine Arbeit und Mitarbeit erhalten und wurde sogar bei dem Weltkongress zu dem Thema mit einem Poster Award ausgezeichnet. Darüber hinaus habe ich auch Kompetenzen für meine zukünftige Praxis als Psychologe gewonnen. Bei der selbstständigen Durchführung von Interviews mit besonders vulnerablen Interviewpartner*innen konnte ich meine Einfühlungs- und Empathiefähigkeit stärken. Fazit: Ein spannendes und herausforderndes Projekt, durch welches nicht nur wissenschaftliche Kompetenzen gefördert werden, sondern auch menschliche.“

Forschungsprojekte, die Abschlussarbeiten vergeben

Aktuell vergibt das Forschungsprojekt „Lebensqualität für Schmetterlingskinder“ unter der Leitung von MMag. DDr. Gudrun Salamon noch 2-3 Plätze für Abschlussarbeiten. Am Mi., 22.7., um 17 Uhr findet dazu ein Online-Info-Termin via MS Teams statt.

Auch das Forschungscluster „Ressentiment and Change Potential in Europe“ (CHANGE) vergibt derzeit Abschlussarbeiten, ebenso der Fachbereich klinische Forschung zu den Themen Interventionsforschung, Mensch-Tier- und Mensch-Technik-Beziehung.

Weitere laufende Psychologie-Projekte sind hier zu finden; Details können bei dem*der jeweiligen Projektleiter*in direkt erfragt werden.

Fakultät für Psychologie
Sigmund Freud PrivatUniversität
Freudplatz 1
1020 Wien
https://psychologie.sfu.ac.at/de/